Versorgung weiterdenken · Fachbereich für Praxen und Kliniken

Versorgungsdialog


Wir suchen den Schulterschluss mit Ihrer Praxis: gemeinsam an Patientinnen und Patienten arbeiten, Teams verzahnen, Wissen austauschen — und Verordnungen so gestalten, dass große Versorgungsbedarfe auskömmlich versorgt werden können, ohne Ihr Budget zu belasten.

rehaMED im Unioncarré GmbH · Fachzentrum für Physiotherapie, Ergotherapie und Medizinische Fitness · Dortmund
01Grundidee

Dialog statt Zuweisung

Der Versorgungsdialog ist keine Bitte um Überweisungen. Er ist ein Angebot zur Zusammenarbeit — fachlich, organisatorisch und persönlich.

„Was hindert einen Menschen aufgrund seiner Erkrankung daran, seinen Alltag selbstständig, sicher und entsprechend seinen persönlichen Zielen zu bewältigen?"

Diese Frage verbindet Ihre Behandlung mit unserer Arbeit. Wir verstehen uns als fachlicher Versorgungspartner — als ausführender, rückkoppelnder Therapiepartner, der die ärztliche und psychotherapeutische Behandlung ergänzt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Konkret heißt das: gemeinsame Fälle strukturiert versorgen, Behandlungsverläufe transparent machen, Wissen zu Verordnungswegen teilen und die Übergabe zwischen Praxis und Therapie so einfach wie möglich machen. Die Entscheidung bleibt dabei vollständig bei Ihrer Praxis.

Zentrale Botschaft

Die ärztliche Behandlung stellt die medizinische Voraussetzung her. Ergotherapie übersetzt diese Voraussetzung in praktische Handlungsfähigkeit.

Die Heilmittel-Richtlinie stellt nicht allein auf die Diagnose ab, sondern auf die Gesamtbetrachtung von Schädigung, beeinträchtigten Aktivitäten und Kontextfaktoren — die ICF-Logik von Körperfunktion, Aktivität und Teilhabe. Genau an dieser Schnittstelle arbeiten wir mit Ihnen zusammen.

02Fachbereiche

Für Ihre Fachrichtung

Der Versorgungsdialog richtet sich an Fachärztinnen und Fachärzte, Hausarztpraxen, Klinikärztinnen und -ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten — jede Fachrichtung mit ihrer eigenen Versorgungsfrage.

Rheumatologie

Medikamente kontrollieren die Krankheitsaktivität. Ergotherapie hilft, Handfunktion, Alltag und Selbstständigkeit zu erhalten.

Hausarztmedizin

Ergotherapie beginnt dort, wo eine Erkrankung den Alltag verändert.

Neurologie

Neurologische Fähigkeiten müssen nicht nur trainiert, sondern in den Alltag übertragen werden.

Psychiatrie

Psychiatrische Behandlung stabilisiert. Ergotherapie hilft, aus Stabilität wieder Alltag zu machen.

Psychotherapie

Psychotherapie verändert Verstehen und Erleben. Ergotherapie unterstützt die Umsetzung im täglichen Handeln.

Orthopädie

Wir helfen, aus Beweglichkeit wieder Gebrauchsfähigkeit und aus medizinischer Behandlung wieder Alltag zu machen.

Handchirurgie

Die Operation stellt die anatomische Voraussetzung her. Handtherapie stellt die praktische Gebrauchsfähigkeit wieder her.

D-Ärztinnen und D-Ärzte

Wir unterstützen die Steuerung des Heilverfahrens mit aktiver Therapie, dokumentierten Fortschritten und klarer Orientierung an der beruflichen Wiedereingliederung.

Neurochirurgie

Wir machen sichtbar, ob neurologische und motorische Fortschritte im Alltag tatsächlich nutzbar werden.

Kliniken & Entlassmanagement

Wir helfen, die Lücke zwischen Entlassung und ambulanter Weiterbehandlung zu schließen.

03Therapeutisches Spektrum

Vier Behandlungsformen — ein Ziel

Ergotherapie, Physiotherapie und Medizinische Fitness unter einem Dach. Die vier ergotherapeutischen Behandlungsformen decken das gesamte Verordnungsspektrum ab.

Motorisch-funktionell

Gelenkbeweglichkeit, Stabilität, Kraft, Ausdauer, Koordination, Grob- und Feinmotorik, Handfunktion, Gelenkschutz.

Sensomotorisch-perzeptiv

Körperwahrnehmung, Sensibilität, Bewegungsplanung, Verarbeitung sensorischer Informationen, sichere Handlungsdurchführung.

Hirnleistungstraining / neuropsychologisch orientiert

Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Orientierung, Denken, Planung, höhere kognitive Funktionen, selbstbestimmte Lebensgestaltung.

Psychisch-funktionell

Antrieb, psychische Stabilität, Selbstwahrnehmung, emotionale Regulation, Psychomotorik, Verhalten, Alltagsstruktur, Teilhabe.

Akut zu Funktion

Nach Operation oder Verletzung übertragen wir das medizinische Ergebnis schrittweise in Beweglichkeit, Gebrauchsfähigkeit, Alltag und berufliche Funktion — mit aktiver Therapie und messbaren Verläufen in der funktionellen Trainingswelt „Kraftwerk".

05Kommunikation

Rückmeldung über KIM — sicher und strukturiert

Wir kommunizieren mit Ihrer Praxis über KIM, den verschlüsselten Standard der Telematikinfrastruktur — direkt in Ihr Praxisverwaltungssystem, ohne Medienbruch.

Nach Einwilligung der Patientin oder des Patienten erhalten Sie von uns auf diesem Weg:

  • strukturierten Erstbefund nach Behandlungsbeginn
  • Verlaufsberichte zu vereinbarten Zeitpunkten
  • Therapieplan mit Zielen und Behandlungsfrequenz
  • Abschlussbericht mit Ergebnis und Empfehlung

Unsere Formel dafür: „So viel Rückmeldung wie nötig — so wenig Zusatzaufwand wie möglich." Sie bestimmen die Kommunikationsstufe, die zu Ihrer Praxis passt.

Platzhalter: KIM-Adresse der rehaMED wird hier ergänzt, sobald sie final vorliegt.
Stufe 1

Basis

Rückmeldung nur bei Unklarheiten oder Auffälligkeiten im Behandlungsverlauf.

Stufe 2

Standard

Zusätzlich Erstbefund, Zwischeninformation und Abschlussbericht.

Stufe 3

Intensiv

Definierte Rückmeldezeitpunkte, Messwerte und Berichte vor Ihren Kontrollterminen.

06Der Weg Ihrer Patientinnen und Patienten

Empfehlen genügt — den Weg geht Ihr Patient selbst

Die Wahl des Leistungserbringers liegt bei der Patientin oder dem Patienten. Ihre Praxis muss nichts hochladen, nichts anmelden, nichts organisieren.

1

Verordnung in Ihrer Praxis

Sie stellen die Heilmittelverordnung aus und können unser Zentrum empfehlen — heute in Papierform, künftig digital. Mehr ist von Ihrer Seite nicht nötig.

2

Ihr Patient meldet sich selbst

Die Patientin oder der Patient reicht die Verordnung eigenständig bei uns ein — bequem digital von zu Hause oder telefonisch. Unser Team prüft die Verordnung und klärt Rückfragen direkt.

3

Terminvorschlag & Behandlungsbeginn

Ihr Patient erhält zeitnah Terminvorschläge — in der Ergotherapie beginnt die Behandlung in vielen Fällen in unter fünf Werktagen. Sie erhalten Rückmeldung über KIM.

07Ihre Ansprechpartner

Die Therapielotsen

Therapielotsen sind unsere fachliche Schnittstelle zu Ihrer Praxis: ein festes Team mit klaren Zuständigkeiten — für Verordnungsfragen, Fallabstimmung, Berichtswesen und die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit.

Porträt folgt

Kai Collis

Therapeutische Leitung

Porträt folgt

Sven Kurpierz

Leitung Medizinische Fitness

Porträt folgt

Sandra Horr

Zentrumsleitung

Porträt folgt

Daniela Schreers

Leitung Heilmittel

Rollengrenzen — der Klarheit halber

Unsere Therapielotsen stellen keine Diagnosen, treffen keine Verordnungsentscheidungen, ersetzen keine Beratung durch Ihre Kassenärztliche Vereinigung und geben keine Garantie für die Anerkennung durch Kostenträger. Wir ändern ärztliche Vorgaben nicht eigenmächtig — bei unklaren Nachbehandlungsschemata halten wir Rücksprache.

Das Team der rehaMED bei einer gemeinsamen Dehnübung über den Dächern von Dortmund

Fotos: Malvin Boer

08Unterlagen

Fachwissen zum Mitnehmen

Unsere Whitepaper und Checklisten der Serie „Versorgung weiterdenken" — zum Lesen, Weitergeben und Nutzen am Arbeitsplatz.

Whitepaper · 26 Seiten

Ergotherapie für fünf Fachgruppen

Rheumatologie, Hausarztmedizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie: Versorgungslücken, Beitrag und Nutzen je Fachgruppe.

PDF folgt in Kürze
Whitepaper · 36 Seiten

Akut zu Funktion

Für D-Ärztinnen und D-Ärzte, Handchirurgie und Kliniken: BG-Heilverfahren, Versorgungspfad, Return to Work und Kommunikationsstufen.

PDF folgt in Kürze
Whitepaper · 28 Seiten

Ergotherapie in Orthopädie, Unfallchirurgie & Neurochirurgie

Mit vollständigem Verordnungswissen: Diagnosegruppen, Blankoverordnung, BVB, LHB und die vier Verordnungswege im Vergleich.

PDF folgt in Kürze
Checkliste · 5 Seiten

Fallprüfung Ergotherapie

In sechs Schritten vom Patientenhinweis zur passenden Verordnung — als Ankreuzformat für den Arbeitsplatz.

PDF folgt in Kürze
Checkliste · 5 Seiten

Weiterbehandlung nach Unfall & OP

Fünf Schritte inklusive BG-Besonderheiten und Wahl der Kommunikationsstufe.

PDF folgt in Kürze
Checkliste · 5 Seiten

Ergotherapie-Verordnung Ortho / Unfall / Neurochirurgie

Mit Verordnungswegweiser A–D und Vollständigkeitscheck für Muster 13.

PDF folgt in Kürze
09Warum rehaMED

Strukturen, auf die Sie sich verlassen können

650 m²Ergotherapie, Physiotherapie und medizinisches Training unter einem Dach
< 5 WerktageBehandlungsbeginn Ergotherapie in vielen Fällen
7 Tageerreichbar, jeweils von 7 bis 20 Uhr
„Kraftwerk"funktionelle Trainingswelt mit YOLii, VALD Performance und kameragestützter Analyse
Primärtherapeuteine feste Bezugsperson über den gesamten Behandlungsverlauf
Fallkonferenzenwöchentlich fachintern, monatlich interdisziplinär
Digitalvollständig digitale Dokumentation, Kommunikation über KIM
Aktivzielorientierte Therapie mit frühem Übergang in Eigenständigkeit
Das Team der rehaMED vor dem Dortmunder U

Foto: Malvin Boer

10Ins Gespräch kommen

Der erste Schritt ist ein Austausch — kein Verkaufsgespräch

Ob konkreter Patientenfall, Verordnungsfrage oder Interesse an einer strukturierten Zusammenarbeit: Melden Sie sich — wir nehmen uns Zeit.

Telefon

0231 860237‑30
Fax: 0231 860237‑39

Platzhalter: Direktdurchwahl der Therapielotsen folgt.

E-Mail

info@rehamed-unioncarre.de
Wir antworten in der Regel am selben Werktag.

KIM

Sichere Kommunikation über die Telematikinfrastruktur — direkt aus Ihrem Praxisverwaltungssystem.

Platzhalter: KIM-Adresse folgt.

Es geht nicht darum, Patientinnen und Patienten zu schicken —
sondern darum, sie gemeinsam besser zu versorgen.

„Die Qualität einer Kooperation zeigt sich nicht in der Präsentation — sondern im ersten gemeinsam versorgten Patientenfall. Vielleicht ist dies der Beginn einer Zusammenarbeit, die vor allem eines bewirkt: eine noch bessere Versorgung der Menschen, die wir gemeinsam betreuen."

Alle Angaben zu Verordnungswegen auf dieser Seite dienen der Orientierung auf Grundlage der aktuellen Heilmittel-Richtlinie, des Heilmittelkatalogs und der KBV-Diagnoseliste (Stand 01.01.2026). Sie ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Entscheidung im Einzelfall und keine Beratung durch die Kassenärztliche Vereinigung; eine Anerkennung durch Kostenträger kann nicht garantiert werden.

Stand dieser Seite: August 2026.